Erntedank

Auch in diesem Jahr wurde unsere Kirche wieder liebevoll und enthusiastisch für das Erntedankfest geschmückt.
Klein und Groß haben tatkräftig mitgeholfen.

Als Grundlage für den Gottesdienst wurde der Psalm 104, Vers 24 verwendet:

Herr, wie sind deine Werke so
groß und viel! Du hast sie alle
weise geordnet, und die Erde
ist voll deiner Güter.

Die Kernaussauge dieses Gottesdienstes lautet:

Alles, was uns umgibt, hat seinen Ursprung in Gott. Die menschliche Grunderfahrung: „Von nichts kommt nichts“ wird von Gottes Allmacht überstrahlt: Er schafft aus dem Nichts, er schafft ohne Vorbild, er schafft vollkommen frei: „Gott […] ruft das, was nicht ist, dass es sei“ (Röm 4,17; vgl. Hebr 11,3).

Die Gaben der materiellen Schöpfung sind den Menschen von Gott geschenkt. Weder zu unserem Werden noch zu unserem Dasein konnten wir irgendetwas beitragen. Gott hat die Welt aber nicht nur aus dem Nichts als Geschenk an den Menschen geschaffen – der Allmächtige hat in seiner Weisheit und Liebe die irdische Kreatur erfüllt mit Lebenskraft, die in der Lage ist, sich immer wieder vielfältig zu erneuern. Das Wort des Schöpfers gilt auch noch heute: „Und Gott sprach: Es lasse die Erde aufgehen Gras und Kraut, das Samen bringe, und fruchtbare Bäume auf Erden, die ein jeder nach seiner Art Früchte tragen, in denen ihr Same ist. Und es geschah so“(1Mo 1,11).

Auch hat er mit der irdischen Kreatur einen Segensbund geschlossen. Dies geschah nach der Sintflut. Dieser Bund bewirkt, dass der irdischen Schöpfung bis heute Bestand und Kontinuität.

Für all dies sei unserem himmlischen Vater – nicht nur am Erntedanktag – bewusst Dank gesagt!

Für ein ordentliches Brunch haben sich wieder viele helfende Hände gefunden, und die Nebenräume herbstlich geschmückt und viele Leckereien zubereitet. So konnte noch die Zeit nach dem Gottesdienst in Gemeinschaft genossen werden.