Konzert am 02.11.2013

Unter dem Motto "Wie nah ist mir die Ewigkeit" fand ein ganz besonderes Konzert in unserer Kirche statt.

In rund einjähriger Vorbereitungszeit wurden Lieder und Bibeltextstellen erarbeitet, die sich mit dem Tod und dem Danach beschäftigten.

Hierzu fanden sich mehrere Jugendliche aus den Gemeinden Eidelstedt, Schenefeld und Greifswald zusammen. Die Jungen Leute haben ganz bewusst nicht typische Kirchenlieder ausgewählt, sondern auch Lieder, die wir beinahe tagtäglich im Radio oder sonst wie hören. Denn auch die so genannten Pop-Künstler beschäftigen sich immer wieder mit dem Thema Tod.

Dies Alles diente zu einer ganz besonderen Vorbereitung auf den Gottesdienst zum Gedächtnis der Entschlafenen am 03.11.2013.

Der Gemeindevorsteher schrieb im Vorwege hierzu:

Liebe Freunde und Gäste, Liebe Glaubensgeschwister,

in Vorbereitung auf den morgigen Gottesdienst, der in einer besonderen Weise der Seelen im Jen-seits gedenkt, werden wir eingestimmt in Vorbereitung auf den morgigen Gottesdienst, der in einer besonderen Weise der Seelen im Jenseits gedenkt.

Es wird die Frage gestellt: "Wie nah ist mir die Ewigkeit?". Dazu müssen wir uns auf die christliche Grundüberzeugung besinnen, die der Überzeugung ist, dass der Mensch nach dem leiblichen Tod weiterlebt. Aufschlüsse zum Leben nach dem Tod gibt die Heilige Schrift. Der Mensch ist ein zugleich leibliches und geistiges Wesen.

Die Bibel versteht den Menschen als Einheit von Leib, Seele und Geist. Das materielle Sein des Menschen, der Leib, unterliegt der Vergänglichkeit. Dagegen bestehen Seele und Geist ewig fort.

Daher ist es berechtigt, von der Unsterblichkeit der Seele zu reden; Auch spricht man vom „Weiterleben nach dem Tod".

Erleben wir nun, dass sich junge Menschen durch moderne und kirchliche Musik diesem Thema nähern und „Zeitlichkeit - Ewigkeit" durch „Wort – Note" verbinden.

Machen wir uns bewusst, was es heißt die Ewigkeit durch „Nähe" zu ERLEBEN.

Ihr Hubert von Sch.
(Gemeindevorsteher)

Hierzu eine kurzer Bericht von einem Jugendlichen:

Wie nah ist (mir) die Ewigkeit? Die Jugend der Gemeinde Eidelstedt, mit lieber Unterstützung aus Schenefeld und dem Gemeindechor Eidelstedt, hat am 2. November zu diesem Thema die Herzen und Seelen vieler Geschwister und Gäste in besonderer Weise angerührt. Nicht mit üblicher Kirchenmusik sondern mit Gitarre und Verstärker in Verbindung mit Rock- und Popmusik konnte am Samstag vor dem Entschlafenengottesdienst eine berührende und nachdenkliche Vorbereitung auf diesen besonderen Gottesdienst erlebt werden.

Interpreten wie „Die Toten Hosen“, Elvis Presley und Herbert Grönemeyer, die das Thema Ewigkeit in einigen ihrer Lieder verarbeitet haben, wurden von den Jugendlichen vorgetragen. So auch Eric Clapton. Er hat seinen Sohn im Alter von vier Jahren verloren. In einem seiner Songs verarbeitet er diesen Verlust. Er fragt sich, ob sein Sohn ihn wiedererkennen würde, wenn er ihn im Himmel wiedersieht.

Auch wenn wir schon Verluste erleben mussten, können wir uns sicher sein, dass wir uns eines Tages beim lieben Gott im Himmel wiedersehen werden. Die Jugend hat mit diesem Konzert neue Wege beschritten und hofft, dass sie auch mit der „etwas anderen“ Musik diese Botschaft allen Zuhörern vermitteln konnte.

Florian K.

Die Zeitung "Markt Eidelstedt" berichtete ebenfalls über das Konzert, der Artikel ist hier nachzulesen.